Projektidee
Die immense gesellschaftliche, mediale und ökonomische Bedeutung des alpinen Skilaufs steht außer Zweifel.
Dagegen ist die Thematisierung in Wissenschaft und Forschung sehr bescheiden. Das heißt, dass die vielfältigen Verbindungen und wechselseitigen Abhängigkeiten von Alpinskisport und -tourismus mit ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte noch sehr wenig erforscht sind. Dies gilt auch für lokalgeschichtliche Untersuchungen.
So wird der Arlberg oft als die Wiege des alpinen Skilaufs bezeichnet; die Region trug maßgeblich zur weltweiten Popularisierung des Skilaufs bei und lebt bis heute fast ausschließlich von Skisport und Skitourismus.
Trotzdem mangelt es an aussagekräftiger Literatur sowohl zur Lokalgeschichte des Skilaufs am Arlberg, als auch zur Skigeschichte im Gesamten.
Doch gerade das historische Erbe erfährt im Zeitalter von Globalisierung und rasantem Wandel, in dem nur der Blick nach vorne zählt, als verlässliche Konstante hohe Wertschätzung.
"Erinnerungsorte", welche die Vergangenheit dinghaft wieder lebendig werden lassen - historische Sachbücher und Romane, Ausstellungen, Museen und historische Erlebniswelten, TV-Dokumentationen und Fernsehfilme mit historischen Inhalten - erfreuen sich steigender Nachfrage im Sport wie im Tourismus.
Das Forschungsprojekt Auf den Spuren eines Wunders in Weiß wird die Grundlagen für die Errichtung von "Erinnerungsorten" erarbeiten.


